Für Mannheim

Liebe Mannheimerinnen
und Mannheimer,

am 14. Juni 2015 findet in Mannheim die Wahl zum neuen Oberbürgermeister statt. Zum ersten Mal seit Jahrzehnten kandidiert mit meiner Person wieder ein Mitglied und Stadtrat der Freien Wähler – Mannheimer Liste e.V. für dieses Amt.

Parteiunabhängig = Oberbürgermeister ohne ideologische Scheuklappen


Die Freien Wähler – Mannheimer Liste e.V. sind keine Partei. Wir kümmern uns um Themen und Belange unserer Heimatstadt ohne Parteipolitik. Als parteiunabhängiger, nur den Bürgerinnen und Bürgern verpflichteter Oberbürgermeister werde ich Brücken im Gemeinderat schlagen und die jeweils beste Lösung durchsetzen. Keinem „Lager“ anzugehören, ist nicht Schwäche, sondern Stärke.

Mannheims Zukunft braucht eine stabile Grundlage


Mannheim gibt uns sehr viel. Neubürger loben die herzliche, offene, aber auch direkte Art der Mannheimer. Daher brauchen wir keine neuen Großprojekte zur Steigerung unserer Attraktivität. Wir sind als Stadt längst attraktiv. Notwendig ist, das Erreichte zu erhalten und für die Zukunft zu sichern. Die Stadtspitze hat die Instandhaltung sträflich vernachlässigt. Mannheim hat verdeckte Schulden in Höhe von vielen hundert Millionen Euro aufgebaut. Ein „Weiterwursteln“ wird es mit mir nicht geben.

Den Sanierungsstau zu benennen und zu beziffern sowie für den Abbau dieses Staus zu sorgen, verstehe ich als Oberbürgermeister als meine Hauptaufgabe. Der Verzicht auf die Bundesgartenschau in der Feudenheimer AU und auf Spinelli ist unumgänglich. Die Bundesgartenschau kann nur im Luisenpark und im Herzogenriedpark stattfinden. Damit wir die bestehenden Instandhaltungsprobleme lösen und die Parks für die nächsten Jahrzehnte, auch konzeptionell, ertüchtigen.

Die Wiederherstellung der sehr vernachlässigten Sauberkeit in der Innenstadt und in den Stadtteilen ist mir ebenso wichtig. Gerne können Sie mit mir ins Gespräch kommen. Ihre Ideen und Anregungen interessieren mich sehr.

Darauf freue ich mich!

Sehr herzlich bitte ich Sie am 14. Juni 2015 um Vertrauen.

Ihr

Christopher Probst
Christopher Probst

Christopher Probst privat

Christopher Probst und Kinder

Durch und durch Mannheimer – mein Lebenslauf

Seit meinem ersten Atemzug bin ich Mannheimer. Am 6. Mai 1963 erblickte ich im Theresienkrankenhaus das Licht der Welt. Im Stadtteil Seckenheim wuchs ich auf und besuchte die dortige Grundschule. Am Mannheimer Karl-Friedrich-Gymnasium absolvierte ich 1982 mein Abitur, an das sich nach abgeleistetem Wehrdienst eine Banklehre bei der Deutschen Bank AG in Mannheim anschloss. Mehrere Jahre arbeitete ich als Kreditberater für kleine und mittelständische Unternehmen in verschiedenen Banken. In diesem Zusammenhang traf ich 1995 meinen heutigen Geschäftspartner P. Donauer, mit dem ich 1996 die Firma Donauer & Probst GmbH & Co. KG gründete. Die Haustechnik-Firma wuchs seitdem kontinuierlich und beschäftigt heute ca. 40 Mitarbeiter.

Im Jahr 2008 trat ich dem Freie Wähler – Mannheimer Liste e.V. bei, zu dessen Vorsitzendem ich 2014 gewählt wurde. Von 2008 bis 2014 engagierte ich mich als Bezirksbeirat in der Schwetzingerstadt/Oststadt und seit den Wahlen zum Gemeinderat im Mai 2014 als Stadtrat für die Belange der Bürgerinnen und Bürger Mannheims. Als Stadtrat bin ich Mitglied in den Ausschüssen für Umwelt und Technik und für die Technischen Betriebe sowie in diversen Aufsichtsräten städtischer Gesellschaften.

1990 heiratete ich und aus dieser Ehe entstammen zwei Kinder, Philipp und Marie, heute 22 und 19 Jahre alt. Seit 2003 wohne ich in der Schwetzingerstadt/Oststadt.

In meiner Freizeit entspanne ich mich unter anderem beim Motorradfahren oder beim Lesen historischer Literatur.

Termine

Christopher Probst

Treffen Sie mich

Mittwoch, 27. Mai 2015

Podiumsdiskussion OB Wahl

19:00 bis 21:00 Uhr
Sportkreis Mannheim e.V.
Bootshaus
Hans-Resche-Ufer 3
Mannheim

Donnerstag, 28. Mai 2015

Infostand

09:00 bis 13:00 Uhr
Marktplatz
Wallstadt

Freitag, 29. Mai 2015

Infostand

10:00 bis 12:00 Uhr
Freyaplatz
Gartenstadt

Infostand

15:00 bis 17:00 Uhr
Vogesenstraße / Ecke Hugenottenstraße
Friedrichsfeld

Samstag, 30. Mai 2015

Infostand

09:00 bis 10:00 Uhr
Lüderitzstraße 44-46
Rheinau-Süd

Infostand

10:00 bis 11:00 Uhr
Dürerstraße / Ecke Grünewaldstraße
Neuostheim

Infostand

11:00 bis 13:00 Uhr
Seckenheimer Str. 72
Schwetzingerstadt

Mittwoch, 3. Juni 2015

Bei Kaffee und Kuchen

15:00 bis 17:00 Uhr
Rheinau, Restaurant Seeblick, Lüderitzstraße 42
Rheinau

Samstag, 6. Juni 2015

Infostand

09:00 bis 10:00 Uhr
Gerd-Dehof-Platz
Neuhermsheim

Infostand

10:00 bis 11:00 Uhr
Rheingoldstraße 18 - 20
Neckarau

Infostand

11:00 bis 13:00 Uhr
aktiv markt, Badenweiler Straße 42
Seckenheim

Donnerstag, 11. Juni 2015

Infostand

09:00 bis 14:00 Uhr
Bach Gymnasium
Mannheim

Samstag, 13. Juni 2015

Infostand

09:00 bis 13:00 Uhr
Einkaufszentrum Taunusplatz
Waldhof

Programm

Mannheim

Zehn Punkte für Mannheim

Bundesgartenschau: Ja, aber nur im Luisenpark!

Der im September 2013 stattgefundene Bürgerentscheid zur Ausrichtung der Bundesgartenschau in Mannheim ergab einen äußerst knappen Ausgang für die von der Verwaltungsspitze favorisierte Planung. Dies hat die Bürgerschaft tief gespalten. Die damalige Festlegung der BUGA auf das Spinelli-Gelände und die Feudenheimer Au halte ich weder für ökologisch gerechtfertigt noch für wirtschaftlich sinnvoll. Für die Renaturierung des Spinelli-Geländes sowie die Herstellung des Grünzuges Nord-Ost braucht es keine BUGA. Ich betrachte die Einbeziehung der Feudenheimer Au und die damit verbundenen Probleme (Straßenverlegung, Wegfall von Kleingärten, etc.) als „Sündenfall“ dieser BUGA-Planung.

Präferenz Luisenpark und Herzogenriedpark

Für mich ist eine BUGA nur vorstellbar, wenn diese am „Hauptspielort“ Luisenpark stattfindet. Als zweiten Standort soll der Herzogenriedpark mit einbezogen werden. Der notwendige Grünzug kann auf Spinelli möglich gemacht werden und für die Stadtteile Neckarstadt und Innenstadt eine wichtige Klimafunktion als pflegeleichter Landschaftspark entfalten. Bei Wegfall der U-Halle kann bei Käfertal-Süd ein neuer Wohnbereich entstehen. Mit dieser Konzeption können die Straße Am Aubuckel, die Kleingärten und das Landschaftsschutzgebiet Feudenheimer Au unangetastet bleiben. Der Neubau der teuren Riedbahn-Parallele mit der für die Frischluftzufuhr schädlichen Lärmschutzwand ist damit verzichtbar.

Naherholungsgebiete am Neckarufer

Im Luisenpark und im Herzogenriedpark besteht unübersehbar ein großer Sanierungsstau. Mit einer BUGA am Hauptspielort Luisenpark und der Einbeziehung der Uferanlagen des Neckars können wir eine vielfältige Parklandschaft dauerhaft für Mannheim entwickeln.

Von der Kurpfalzbrücke bis zur Carlo-Schmid-Brücke können die Neckarufer als Erholungsraum gewonnen werden. Daran kann als weiteres Stadtentwicklungsprojekt die Erschließung der Innenstadt über den Friedrichsring hin zum Hans-Böckler-Platz anknüpfen.

Einsparungen unnötiger Kosten für Infrastruktur

Die Verkehrsanbindung durch den Öffentlichen Personennahverkehr, der neu entstehende S-Bahn-Haltepunkt Neuostheim, Autobahnanschluss und nahe gelegene Parkplätze sind beste Voraussetzungen und machen Millioneninvestitionen in Verkehrsinfrastruktur überflüssig.

Ich bin überzeugt, dass diese BUGA-Konzeption für Mannheim echte Chancen eröffnet und für Besucherinnen und Besucher einen nachhaltigen Erholungs- und Erlebnisraum sicherstellt.

Sanierungsstau in Angriff nehmen

Seit Jahrzehnten vernachlässigt die Stadt ihre Infrastruktur wie Fuß- und Radwege, Straßen und Brücken, Parkanlagen und Spielplätze, Sportanlagen und Bäder, Kindergärten, Schulen und städtische Gebäude, Museen und das Nationaltheater.

Das Herschelbad, das Nationaltheater, die Berufsschulen, der Luisenpark und Herzogenriedpark und die Multihalle warten seit Jahren auf die notwendige Sanierung. Ein dramatisches und warnendes Beispiel ist das Technische Rathaus, welches aufgrund jahrelanger versäumter Instandhaltung zum Abriss freigegeben werden muss.

Als Oberbürgermeister werde ich veranlassen, dass die Verwaltung bis Mitte 2016 der Öffentlichkeit und dem Gemeinderat eine Gesamtdarstellung des Sanierungsbedarfs und seiner Kosten vorlegt. Zurzeit stehen lediglich 80 Mio. Euro für alle in Mannheim notwendigen Investitionen zur Verfügung.

Allein um die Gebäude der Geschwister-Scholl-Schulen durch Sanierung oder Neubau in einen ordentlichen Zustand zu versetzen, werden die Kosten auf ca. 50 Mio. Euro geschätzt.

Um den drohenden Verfall der Mannheimer Infrastruktur zu stoppen und die öffentlichen Einrichtungen in einen zeitgemäßen Zustand zu versetzen, bedarf es wirksamer Maßnahmen, ein „Weiterwursteln“ wird den drohenden Zerfall nicht aufhalten.

Keine Neuverschuldung

Das im Jahre 2006 aufgelegte Public-Private-Partnership-Modell (PPP) zur Sanierung eines Kinderhauses und von sechs Schulen in Mannheim umfasste 40 Mio. Euro und war ein voller Erfolg.

Vor dem Hintergrund der bestehenden Verschuldung unserer Stadt von knapp 1,1 Mrd. Euro ist es unumgänglich, durch Einsparmaßnahmen im Verwaltungshaushalt und durch den Verzicht auf neue Großprojekte die Finanzierung eines neuen PPP-Modells umzusetzen. Die derzeit äußerst günstige Zinssituation sollte genutzt werden, um dieses Sanierungsprogramm in einem überschaubaren Zeitraum zu tilgen.

Der bestehende Instandhaltungsrückstau muss beziffert und als „verdeckte Verschuldung“ offenbart werden. Es gehört zu meinem Verständnis von Politik, den Bürgerinnen und Bürgern ehrlich zu sagen, wie es um unsere Stadt steht.

Priorität haben für mich der Erhalt und die Modernisierung des vorhandenen Anlagenbestandes unserer Stadt.

Neue Großprojekte, wie z.B. die Bundesgartenschau auf Spinelli und in der Feudenheimer Au, oder die europäische Kulturhauptstadt sind unnötig, verzichtbar und widersprechen einem vernünftigen Haushalten bei knappen Kassen.

Sicherheit und Sauberkeit sind ein Stück Lebensqualität

Städte, die die Sicherheit Ihrer Bürgerinnen und Bürger erhöhen wollen, beginnen bei der Sauberkeit der Stadt! Mannheim ist in vielen Bereichen, insbesondere in den innerstädtischen Quartieren, regelrecht vermüllt. Auf städtischen Flächen muss die Stadt für mehr Sauberkeit sorgen.

Für private Flächen (z.B. Bürgersteige) sind ausreichende Regeln vorhanden und diese müssen konsequent durchgesetzt werden. Es zählt zu den Aufgaben des Kommunalen Ordnungsdienstes, nicht nur den ruhenden Verkehr zu überwachen, sondern auch die Sauberkeit unserer Stadt durchzusetzen.

Aufstockung des kommunalen Ordnungsdienstes (KOD)

Ich werde dafür Sorge tragen, dass der kommunale Ordnungsdienst mit der ausreichenden Anzahl von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern ausgestattet wird, um seine Aufgaben in der Mannheimer Innenstadt und den Vororten erfüllen zu können. Um Müllverursacher wirksam zur Rechenschaft ziehen zu können, werden auch Streifen des kommunalen Ordnungsdienstes in Zivil eingesetzt werden.

Bei der Landesregierung werde ich mich nachdrücklich für die Verbesserung der Polizeipräsenz auf Mannheims Straßen einsetzen. Prävention von Kriminalität steht in einem engen Zusammenhang mit der Präsenz der Polizei im öffentlichen Raum.

Leitstelle in Mannheim

Um schnelle Hilfe im Notfall sicherzustellen, ist es erforderlich, dass Feuerwehr und Rettungsdienste gemeinsam über eine integrierte Rettungsleitstelle mit Sitz in Mannheim koordiniert werden. In Zusammenarbeit mit Krankenkassen und Rettungsdiensten will ich darauf hinwirken, dass die – wie durch ein Gutachten gefordert – notwendige Zahl an Einsatzkräften und Einsatzfahrzeugen in Mannheim schnellstmöglich zur Verfügung steht. Die Umsetzung des Brandschutzbedarfsplans hat oberste Priorität.

Wirtschaft und Konversion

Als mittelständischer Unternehmer weiß ich, was für das Gedeihen der Mannheimer Firmen und Betriebe notwendig ist.

Eine gut funktionierende Wirtschaft ist Basis für die Sicherung und Neuschaffung von Arbeitsplätzen und für gesunde Steuereinnahmen. Um den Wirtschaftsstandort Mannheim zu erhalten, stärken und weiterzuentwickeln, sind die Belange der in Mannheim ansässigen Unternehmen zu berücksichtigen.

Einen zweiten Fall Vögele darf es nicht geben! Notwendig hierzu ist eine ausreichende Zurverfügungstellung von Gewerbeflächen, gerade auch auf den Konversionsflächen (umgewandelte ehemalige Militärflächen). Es ist gefährlich, auf den Konversionsflächen Logistikunternehmen mit hohem Flächenverbrauch und niedrigem Arbeitsplatzangebot anzusiedeln.

Eine Umkehr der Politik und Wirtschaftsförderung ist von Nöten, um auch kleineren und mittleren Unternehmen Erweiterungsflächen anzubieten.

Gewerbesteuer senken

Mannheim hat derzeit den höchsten Gewerbesteuersatz in Baden-Württemberg. Dies ist für Neuansiedlungen nicht förderlich. Die mittelfristige Senkung der Gewerbesteuer ist ein Instrument, um den Wirtschaftsstandort Mannheim attraktiver zu machen.

Eine enge Verzahnung zwischen Wirtschaft und Hochschulen ist zur Entwicklung zukunftsfähiger Produkte und Branchen zwingend. Erfolgreiche Existenzgründungen sind nach Marktetablierung weiter zu begleiten, damit sie nicht ins Umland abwandern.

Um den bestehenden Fachkräftemangel im Bereich Handwerk und Industrie entgegenzuwirken, müssen die sanierungsbedürftigen Berufsschulen schnellstmöglich baulich und technisch in einen zeitgemäßen und zukunftsfähigen Zustand versetzt werden.

Den Fach- und Führungskräften der Mannheimer Firmen muss die Möglichkeit für gehobenen Wohnungsbau sowie ein zuverlässiges Betreuungs- und Bildungsangebot für Kinder geboten werden.

Das Zentrenkonzept für den Einzelhandel muss weiterentwickelt werden – gut funktionierender Einzelhandel ist für die Lebendigkeit unserer Stadtteile und Vororte unabdingbar.

Stimmiges Verkehrs- und Konversionskonzept

Unsere Stadt benötigt ein stimmiges Verkehrskonzept, das die Bedürfnisse von Öffentlichem Personennahverkehr, Fußgängern, Radfahrern sowie PKW- und Anlieferverkehr aufeinander abstimmt und zu einem schlüssigen Ganzen miteinander verbindet.

Die übermäßig eilig vorangetriebene Konversion belastet schon heute den städtischen Haushalt sowie die städtischen Gesellschaften mit Verlusten in Millionenhöhe.

Bei der Weiterentwicklung der Konversionsflächen sind unter anderem die Fragen der Verkehrsanbindungen, z.B. zu den Taylor-Barracks und zum Benjamin-Franklin-Village, umgehend zu lösen. Diese bisherige Fehlentwicklung der Konversion sowie die Zerstörung der ehemaligen Offizierssiedlung durch Abriss der Hälfte der Offiziershäuser und dreifacher Verdichtung der Bebauung, darf nicht weiter verfolgt werden.

Verwaltung

Um die Umsetzung der vielfältigen Aufgaben stemmen zu können, ist eine gut funktionierende städtische Verwaltung mit hochmotivierten Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern unverzichtbar.

Change2 straffen

Das millionenschwere Programm Change2 ist völlig überdimensioniert und belastet in hohem Maße die Beschäftigten der Stadt Mannheim und den Haushalt. Ich werde das Programm straffen, die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von unnötigen Aufgaben entlasten und Verwaltungsabläufe effizient und transparent gestalten.

Die vorhandenen Doppelstrukturen, z.B. im Bereich Controlling, und das verwirrende doppelte Angebot der Betreuung für Schulkinder, werde ich schnellstmöglich verschlanken bzw. bürgerfreundlich gestalten.

5. Dezernat abschaffen

Das aus parteipolitischem Proporz eingeführte 5. Dezernat hat sich wie befürchtet als überflüssig und teuer erwiesen und muss schnellstmöglich abgeschafft werden.

Mannheim – Stadt der Mobilität

Mannheim gilt zu Recht als die Stadt der klugen Köpfe und Erfinder und ist mit den Namen Karl Freiherr von Drais, Carl Benz, Heinrich Lanz und Werner von Siemens untrennbar verknüpft.

Unser Zusammenleben und unsere gesellschaftliche Entwicklung war und ist ohne Mobilität nicht vorstellbar. Ökologie und Mobilität schließen sich nicht aus, sie bedingen einander. Eine gesunde Umwelt ist zwingende Voraussetzung für Lebensqualität. Daher ist es unverzichtbar, dass vorhandene Fuß- und Fahrradwege, Straßen und Brücken zügig saniert werden, da nur so die Verkehrssicherheit für alle gewährleistet werden kann.

Es ist mein Ziel, in Mannheim das Wegenetz für Fußgänger und Radfahrer auszubauen und dabei auf unsinnige und teure Prestigeprojekte wie z.B. den Umbau der Bismarckstraße zu verzichten.

Nicht noch mehr Güterzüge durch Mannheim

Bei der Standortsicherung Mannheims als Zentrum der Metropolregion werde ich mich dafür einsetzen, dass die ICE-Anbindung des Mannheimer Hauptbahnhofs garantiert werden wird. Der Ausbau des Güterschienenverkehrs von Rotterdam nach Genua darf dabei nicht auf Kosten der Gesundheit und Wohnqualität in Mannheim führen. Die zu erwartende Zunahme des nächtlichen Güterverkehrs muss im Einklang mit Natur- und Landschaftsschutzgebieten und den Bedürfnissen der Bürgerinnen und Bürger in den Stadtteilen entwickelt werden.

Um die Stadtteile von unnötigen Verkehren zu entlasten, will ich mich z.B. für den Neubau der Neckarbrücke der L597 einsetzen, dass dieser in die Verkehrswegeplanung des Landes priorisiert wird.

Attraktives Einzelhandelszentrum für das Umland

Mannheim als Einkaufszentrum sichert den Wirtschaftsstandort unserer Stadt und muss auch für Besucher aus dem Umland attraktiv bleiben. Die Entlastung der Kunststraße und Fressgasse vom Durchgangsverkehr steigert die Attraktivität der Einkaufsstadt Mannheim und die Wohnqualität der Bewohnerinnen und Bewohner der Innenstadt.

Langfristig muss es das Ziel sein, im Norden an der B 44, im Nordosten an der B 38 und im Süden an der B 36 kundenfreundliche Park & Ride Angebote im Zusammenhang mit einer Anbindung an den ÖPNV bereitzustellen.

Migration: Fördern und fordern

Unsere Stadt ist von jeher durch Einwanderung geprägt. Beginnend in den 60er Jahren des 20. Jahrhunderts fand eine starke Einwanderungswelle aus den Europäischen Staaten sowie der Türkei satt. Diese Einwanderer haben sich ganz überwiegend sehr gut in unsere Gesellschaft integriert und sind eine Bereicherung unserer vielfältigen Stadt.

Zuwanderung von EU-Bürgern

Heute ist ein sehr großer Zustrom von EU Bürgern nach Deutschland zu verzeichnen. Allein 50 Prozent aller Zuwanderer kommen aus Rumänien und Bulgarien. Diese starke Zuwanderung innerhalb kurzer Zeit bereitet uns Probleme: Häufig kommen diese Menschen, mangels Deutschkenntnissen und qualifizierter Ausbildung, nur in überfüllten Massenquartieren („Problemhäuser“) unter. Hier ist vor allem der Bund zu mehr finanzieller Hilfe für die Stadt verpflichtet, die permanent und nachdrücklich eingefordert werden muss.

Kriegsflüchtlinge

Eine weitere Herausforderung ist der Flüchtlingsansturm aus den diversen Kriegsgebieten dieser Welt. Niemand kann sich diesen menschlichen Dramen entziehen, eine reiche Gesellschaft wie die unsrige ist zur Hilfe verpflichtet.

Flüchtlinge aus Armutsgründen

Anders verhält es sich mit Flüchtlingen aus Armutsgründen. Hier ist die Bundesregierung gefordert, um gemeinsam mit den übrigen EU-Mitgliedsstaaten die rechtlichen Voraussetzungen zu schaffen, diese weder menschlich noch wirtschaftlich beherrschbare Zuwanderung zu stoppen. Bund und Land sind verpflichtet, eine schnellere und stringentere Abschiebepraxis durchzuführen, sofern keine Asylgründe vorliegen.

Generell gilt für mich der Grundsatz: Fördern und fordern. Das heißt wir sind bereit, Qualifizierungsmaßnahmen und Ausbildung zu bieten, fordern aber auch nachdrücklich, dass diese auch angenommen werden.

Dabei ist der Schwerpunkt auf den Erwerb der deutschen Sprache sowie auf Ausbildung zu legen. Die Beherrschung der deutschen Sprache ist für uns unverzichtbarer Bestandteil der Integration. Die Bemühungen um Sprachförderung müssen daher in Kindergärten intensiviert und in allen Betreuungseinrichtungen für Kinder und Jugendliche weiterentwickelt werden. Sprachkurse für Erwachsene dürfen nicht an fehlenden finanziellen Voraussetzungen scheitern.

Wir erwarten von Einwanderern und Flüchtlingen die Akzeptanz unserer freiheitlichen Werte, wie sie im Grundgesetz verankert sind. Politischen und religiösen Extremismus können wir nicht tolerieren. Eine „Scharia Polizei“, wie in anderen deutschen Städten schon aufgetreten, darf in Mannheim gar nicht erst entstehen.

Bildung und Soziales – Mannheims Zukunft

Die wichtigste Investition für die Zukunft Mannheims ist die Investition in unsere Kinder und Jugendliche. Eine attraktive Stadt muss für junge Familien die notwenigen Kinderbetreuungsangebote vorhalten. Krippe, Kindergarten, Hort oder Ganztagsschule müssen bedarfsgerecht weiterentwickelt werden.

Nicht durch große Versprechungen wird Mannheim attraktiv. Den zügigen Ausbau des Ganztagsschulangebotes werde ich in Angriff nehmen.

Um die Sanierungen und erforderlichen Neubauten zeitnah realisieren zu können, müssen wir im Verwaltungshaushalt verzichtbare Ausgaben auf das notwendige Maß reduzieren, um mehr Geld für Investitionen zur Verfügung zu stellen.

Neben einem qualitativ hochwertigen Bildungsangebot sind die Angebote der außerschulischen Bildung für die heranwachsenden jungen Menschen unverzichtbar. Die Jugendverbandsarbeit, in der mehr als 40.000 Jugendliche organisiert sind, Freiräume für Kinder und Jugendliche, Spielplätze, Jugendtreffs und Jugendhäuser dürfen nicht vernachlässigt werden

Zukunftsorientierte Stadtentwicklung

Eine zukunftsorientierte Stadtentwicklung heißt auch, dass für alle gesellschaftlichen Gruppen, auch für ältere und mobilitätseingeschränkte Menschen, die Lebensräume ohne Barrieren sind. Die Teilnahme am gesellschaftlichen Leben setzt die Erreichbarkeit öffentlicher Einrichtungen voraus.

Bordsteinkanten und Treppen an öffentlichen Gebäuden sind zügig abzubauen und der Öffentliche Personennahverkehr schnellstmöglich barrierefrei zu gestalten.

Eine Stadt für alle Generationen

Ältere Menschen brauchen Wohnraum, der ihrer Lebenssituation gerecht wird. Dazu gehören Elemente wie Barrierefreiheit, angepasste Sanitär- und Technikausstattung, Einkaufs- und Verwaltungsservice, aber auch neue Lebensformen wie z.B. Wohngemeinschaften. Auch die städtische Wohnbaugesellschaft GBG hat bislang zu wenig Initiative ergriffen, um dieser stetigen Nachfrage ein adäquates Angebot gegenüberzustellen.

Mein Ziel ist es, gemeinsam mit dem Mannheimer Seniorenrat, den freien Trägern, der engagierten Bürgerschaft und der städtischen Verwaltung Mannheim zu einem Spitzenplatz im Sinne einer seniorenfreundlichen Stadt zu entwickeln.

Kultur und Sport

Ein vielfältiges Angebot an kulturellen Einrichtungen und Sportmöglichkeiten sind für eine lebenswerte Stadt unverzichtbar. Mit dem Nationaltheater, der Kunsthalle, den Reiss-Engelhorn-Museen, Planetarium und Technoseum finden wir in Mannheim zahlreiche Kultureinrichtungen, die weit über Mannheim hinaus bekannt und geschätzt sind.

In den nächsten Jahren wird es notwendig sein, die große Herausforderung der Sanierung des Nationaltheaters gemeinsam mit dem Land Baden-Württemberg zu stemmen.

Vereine bieten Angebote vor Ort

Ebenso wichtig sind aber auch die kulturellen Leistungen vieler Vereine, gerade auch in den Vororten. In diesen Vereinen gelingt für die Bürgerinnen und Bürger der Schritt vom „Kulturkonsumenten“ zum „Kulturschaffenden“. Hier sind finanzielle Verbesserungen sicher nötig.

Die freie Szene hat in den letzten Jahren bereits deutliche finanzielle Aufwertung erfahren. Zukünftig können hier zusätzlich nur noch projektgebundene Förderungen vorgenommen werden. Das von einigen geforderte „Zentrum für darstellende Kunst“ lehne ich ab. Ein neues kulturelles Großprojekt können wir uns leider nicht mehr leisten.

Die Bewerbung für die „europäische Kulturhauptstadt“ werde ich nicht weiter verfolgen, da sich Mannheim mit diesem Projekt finanziell übernehmen würde. Für dieses Projekt hat Mannheim in den vergangenen Jahren bereits sehr viel Geld ausgegeben, das an anderer Stelle (s.o.) hätte besser verwendet werden können.

Mehr Förderung für Mannheimer Sportvereine

Die Mannheimer Sportvereine fordern zu Recht eine Verbesserung der finanziellen Förderung bei Unterhalt, Sanierung und Neubau der Sportanlagen. Geeignete Sportflächen für den Vereinssport und für die Freizeitgestaltung dürfen nicht weiter unter mangelnder Unterstützung der Stadt leiden.

Gerade die Mannheimer Sportlerinnen und Sportler haben in ihren Vereinen eine großartige Leistung bei der Integration und Jugendarbeit erbracht. Das ehrenamtliche Engagement muss seine verdiente Wertschätzung erfahren.

Allein im Bereich der Mannheimer Frei- und Hallenbäder zeigt sich die jahrelange Vernachlässigung notwendiger Sanierungs- und Instandsetzungsmaßnahmen. Geschätzte 100 Mio. Euro werden alleine in diesem Bereich der sportlichen Betätigung benötigt.

Um diese gewaltigen Herausforderungen in den Bereichen Kultur und Sport schultern zu können, bedarf es daher mehr als nur beschwichtigender Worte oder die Erstellung neuer Konzeptionen und Gutachten.

Stadtteile und Vororte stärken

Mannheim wird insbesondere durch die Stadtteile und ihrem jeweils eigenen Charakter geprägt. Diese wertvolle Wohn- und Lebensqualität möchte ich nachhaltig unterstützen. Damit den Stadtteilen auch zukünftig diese Qualität erhalten bleibt, müssen sie über die notwendigen Angebote wie z.B. Kinderbetreuung, Grundschulen, Freizeit- und Sportanlagen verfügen.

Die wirtschaftliche Leistungsfähigkeit der Stadtteile zu erhalten und, wo immer sich die Möglichkeit bietet, diese auch weiter auszubauen, ist unabdingbar. Insbesondere der Einzelhandel ist Quelle des urbanen Lebens in unseren Stadtteilen, Leerstände gefährden die Qualität der Versorgung im unmittelbaren Wohnumfeld.

Die barrierefreie Zugänglichkeit öffentlicher Einrichtungen für Senioren und Familien mit Kleinkindern bzw. Kinderwagen muss gewährleistet sein.

Die strikte Einhaltung des Zentrenkonzepts zum Schutz der Vorortgeschäftsstruktur ist geboten. Wo es erforderlich ist, muss bei Bedarf eine Nachbesserung erfolgen.

Sauberkeit schafft Lebensqualität

Bei der Reinigung der öffentlichen Flächen, Gehwege und Parkanlagen müssen wir die selbe Messlatte anlegen wie für innerstädtischen Raum. Sauberkeit im öffentlichen Raum ist ein unverzichtbarer Bestandteil für Lebensqualität.

Sonderreinigungsaktionen als PR-Maßnahmen dagegen sorgen nicht dauerhaft für ein ordentliches Erscheinungsbild, vielmehr muss beständig das Wohlbefinden im Stadtteil zu finden sein.

Sicherheit durch Präsenz

Der Kommunale Ordnungsdienst und die Polizei müssen durch verstärkte Präsenz den Bürgerinnen und Bürgern auch in den Vororten das Gefühl der Sicherheit geben. Es ist daher unerlässlich, die Zahl der städtischen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des kommunalen Ordnungsdienstes zu erhöhen. Zudem ist die Landesregierung aufgefordert, die Zahl der Polizeibediensteten gleichfalls aufzustocken. Denn eine zuverlässige Präsenz entfaltet eine präventive Wirkung.

Politik vor Ort fördern

Die stärkere Einbindung der Bezirksbeiräte ist durch die Zentralverwaltung zu gewährleisten. Nach wie vor werden die Vertreter der Kommunalpolitik in den Stadtteilen nicht zeitnah über die in ihrem Stadtteil wichtigen Themen informiert und in die Entscheidungsfindung einbezogen.

Demokratie stärken heißt, die engagierten ehrenamtlichen Mitglieder der Bezirksbeiräte ernst zu nehmen und in ihrer Arbeit effizient zu unterstützen.

Spenden und Unterstützung

Mannheim

Bitte unterstützen Sie mich

Der vor uns liegende Wahlkampf ist natürlich finanziell sehr aufwändig. Da die Freien Wähler Mannheimer Liste (FW-ML) nicht über die finanziellen Möglichkeiten der etablierten Parteien verfügen, wird ein großer Teil der notwendigen Mittel von mir persönlich aufgebracht. Aus diesem Grund würde ich mich über eine Spende Ihrerseits zur Unterstützung meines Wahlkampfes sehr freuen.

Bankverbindung

Baden Württembergische Bank
BLZ 600 501 01
Konto-Nr. 7496510891

BIC SOLADEST600
IBAN DE87 6005 0101 7496 5108 91

Bitte im Verwendungszweck angeben:
Spende OB-Wahl 2015.

Ausstellen einer Spendenbescheinigung ist möglich. Bitte geben Sie im Verwendungszweck Ihre Adresse an.

Steuerlicher Hinweis

Beiträge und Spenden an politische Parteien und an unabhängige Wählervereinigungen werden zunächst mit dem halben Betrag von der Steuer direkt abgezogen (Steuerverringerung), wobei die Steuer allerdings höchstens um 825 Euro, bei zusammen veranlagten Ehegatten um 1.650 Euro gekürzt werden darf (vgl. § 34g EStG). Über 1.650 Euro / 3.300 Euro hinausgehende Spenden können bis zu einem weiteren Höchstbetrag von 1.650 Euro / 3.300 Euro als Sonderausgaben abgezogen werden (vgl. § 10b EStG); die Steuerminderung hängt also hier von dem persönlichen / individuellen Steuersatz des Spenders ab. Bei einem Alleinstehenden wirken sich demnach Zuwendungen unter steuerlichen Gesichtspunkten nicht weiter aus, soweit sie 3.300 Euro übersteigen – bei zusammenveranlagten Ehegatten ab 6.600 Euro.

Kontakt

Christopher Probst
Freie Wähler Mannheimer Liste e.V. (VR 54)

Dudenstraße 27
68167 Mannheim
Telefon: 0621 7898296
Telefax: 0621 7898298
mail@christopher-probst.de
www.christopher-probst.de
www.MannheimerListe.de

 

Hinweis: Die Übermittlung der Daten erfolgt unverschlüsselt.